Wie ist „Sperrmüll“ definiert?

Abfälle zur Beseitigung aus privaten Haushalten, die

  • nicht von der Entsorgung im Holsystem ausgeschlossen sind und     
  • infolge ihrer Größe oder ihres Gewichts nicht in die zugelassenen Abfallbehältnisse aufgenommen werden können oder
  • das Entleeren dieser Behältnisse erschweren

Hinweis zum Umgang

Zu beachten ist, dass unter dem Begriff „Sperrmüll“ völlig unterschiedliche Abfallarten und Wertstoffe zusammengefasst werden. Entsprechend sind bei der Übergabe die Abfallarten „Sperrmüll-Altholz“, „Metall-Schrott“, „Elektro-Schrott“ und „Rest-Sperrmüll“ getrennt voneinander zu halten. Sperrmüll wird im Holsystem nur dann entgegengenommen, wenn er ein Stückgewicht von 50 kg bzw. eine Länge von 2 Metern nicht überschreitet.  Aber: Nicht jedes ausrangierte Möbelstück ist Sperrmüll - Rufen Sie an: Möbel - Z.A.K.: Telefon 0 95 23 - 95 02 03.

 


Zum Sperrmüll gehören



  • Metall-Schrott: Dreirad, Fahrrad, Lattenroste mit Metallfedern, Kinderwagen, Ölofen (erkennbar ölfrei), Rasenmäher (Öl-/Benzinfrei), Metallregale
  • Sperrmüll-Altholz: Holzmöbel defekt
  • Elektro-Schrott: Bildschirme, Computer, Fernsehgeräte, Monitore, Cerankochfeld, Kühl-/Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Elektroherde, Wäschetrockner
  • Rest-Sperrmüll: Feder/Daunenbetten zerschlissen, Fußmatten (Auto), sperrige Haushaltskunststoffe, Gartenmöbel, große Kinderspielsachen, Kindersitz (Auto), Koffer, Matratzen, Polstermöbel defekt, Ski, Skibox, Teppiche, Teppichböden

Nicht zum Sperrmüll gehören



  • Mit Hausmüll gefüllte Säcke, Kisten und Kartons   
  • Verpackungswertstoffe
  • Baustellenabfälle wie Gipskartonplatten, Styrodur, Farbeimer, Bauholz, Fenster
  • Bauschutt wie Steine, Waschbecken, Toilettenschüsseln
  • Autoteile wie Sitze, Reifen, Kotflügel
  • Abfälle aus dem Gewerbe, der Landwirtschaft und der Industrie
  • Holzzaun
  • Nachtspeicheröfen