Wertstoffhofbetrieb im Landkreis Haßberge: Maskenpflicht für Anlieferer

Der Abfallwirtschaftsbetrieb möchte aus gegebener Veranlassung nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass für Anlieferer ab Betreten des Wertstoffhofgeländes, für die gesamte Zeit der Anlieferung, bis zum Verlassen des Geländes eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. Schal, Tuch, Alltags-/Communitymaske) besteht.

Diese Maßnahme ist Teil des bestehenden Schutz- und Hygienekonzeptes für das Wertstoffhofsystem im Landkreis Haßberge. Dieses Konzept wurde in enger Abstimmung zwischen dem Abfallwirtschaftsbetrieb und dem Gesundheitsamt des Landkreises Haßberge ausgearbeitet, um der Corona-Pandemie entgegenzuwirken.

„Die zum aktuellen Zeitpunkt wieder ansteigenden Zahlen der mit dem Coronavirus infizierten Personen lassen eine Lockerung dieser Maßnahme zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu“, so die Aussage von Herrn Dr. Reimann, Leiter des Gesundheitsamtes in Haßfurt. „Denken Sie daran, dass Sie mit dieser Maßnahme sich selbst und andere schützen“, lautet sein Appell an die Kunden der Wertstoffhöfe im Landkreis Haßberge.

In der letzten Zeit sind vereinzelt Fälle aufgetreten, dass Anlieferer sich der Maskenpflicht widersetzt haben mit dem Hinweis, dass für das vor Ort vertretene Betreuerpersonal das grundsätzliche Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ebenfalls nicht bestehe. Dies ist zwar so korrekt, hat bei diesen sommerlichen Temperaturen jedoch rein gesundheitliche Gründe im Hinblick auf das eingesetzte Personal. Der Abfallwirtschaftsbetrieb stellt klar, dass auch diese Maßnahme durch das Gesundheitsamt mitgetragen wird. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass darüber hinaus die Wertstoffhofbetreuerinnen und –betreuer angehalten sind, bei Unterschreiten des erforderlichen Mindestabstands von 1,50 m zu einem Kunden, z.B. im Rahmen eines Beratungsgespräches, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen.

Sollten in Zukunft Fälle auftreten, in denen sich Anlieferer den Anweisungen des Personals widersetzen und das Aufsetzen eines Mund-Nasen-Schutzes verweigern, muss der Abfallwirtschaftsbetrieb von seinem Hausrecht Gebrauch machen.