Eiswaffel statt Eisbecher

Eis essen im Becher oder in der Waffel? Wer sein Eis lieber in der Waffel bestellt, ist womöglich nicht nur geschmackstechnisch im Vorteil, sondern leistet vor allem einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Im Rahmen der Kampagne „Umwelt schützen im Alltag“ weist der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Haßberge auf lieb gewonnene Gewohnheiten hin, die sich im Alltag einschleichen. „Oft sind es jedoch kleine Veränderungen, die uns in der Masse eine Menge Müll ersparen“, so Wilfried Neubauer, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebes.

Sommerzeit ist Eiszeit und auch die permanent überfüllten Abfalleimer in den Innenstädten gehören während der Hitzeperiode zum gewohnten Stadtbild. Neben der produzierten Müllberge durch Eisbecher gibt es ein zusätzliches Problem: Diese sind meist nicht recycelbar. Die Becher machen zwar oft den Anschein, als wären Sie aus Pappe. Doch um zu verhindern, dass das Eis ausläuft, sind diese mit einer Plastikschicht überzogen. So landet der vermeintliche Pappbecher - und nicht zu vergessen - der Plastiklöffel, ungeachtet im Restmüll. Selbst wenn der moderne Becher als recycelbar beworben wird, ist aufgrund der fehlenden Möglichkeit zur Mülltrennung vor den Eisdielen, keine Verwertbarkeit möglich. Auch ein Pappbecher findet sich somit letzten Endes im Restmüll wieder.

Die Eiswaffel als umweltfreundliche Alternative liegt dagegen gut „in der Hand“ und hinterlässt nach dem Verzehr nichts, außer ein Lächeln.

Weitere Informationen zur Kampagne „Umwelt schützen im Alltag“ finden Sie hier.